Videos zu den Römern


Es gibt zwar nicht viel, was nicht zuvor schon von den Ägyptern oder Griechen erfunden worden wäre. Doch es gibt noch weniger, was die Römer nicht von ihnen übernommen und sogar perfektioniert hätten.

Im zweiten Teil ihrer Zeitreise spürt Moderatorin Lena Ganschow dem Alltag der Römer in Germanien nach. Wie haben sie gelebt? Wie haben sie sich vergnügt? Und: Was kam bei ihnen auf den Tisch?

 

Zu Germanien bleibt zu sagen, dass es den Stamm der Germanen niemals gab. Das ist eine Legende. Germanen, der Name, wurde von Julius Cäsar geprägt. Er verwendete erstmals diesen Begriff und meinte damit alle jenseits des Rheins lebenden Menschen. Er vereinheitlichte damit lediglich eine grosse Anzahl an verschiedenen Stämmen. Dies tat er, um gegenüber dem Senat einen Feldzug gegen "Germanen" zu erzwingen und zu rechtfertigen. Somit konnte er alle Stämme jenseits der römischen Grenzen angreifen.

 

Woher dieser Begriff "Germanen" kam, weiss man heute nicht mehr.

Das Jahr 150 n. Chr.: Am Rhein herrschen die Römer. Das heutige Köln ist die Hauptstadt der Provinz Niedergermanien und eine der grössten Städte nördlich der Alpen. 20.000 Menschen aus allen Teilen des römischen Reiches leben hier, in der Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Wie haben die Menschen damals gelebt, während Kölns erster Blütezeit? Wie sah ihr Alltag aus? Welche Spuren haben sie im heutigen Köln hinterlassen? Wieviel vom alten Rom steckt noch heute im modernen Köln? In seinen Fundamenten, in der Art zu leben?

In der Stadt gab es schon Badehäuser, Märkte und eine Frischwasserversorgung. Man brachte den Obst- und Weinanbau ins Rheinland, importierte Gewürze und ließ es sich gut gehen. Die Römer brachten ihre Götter und Kulte mit. Und einmal im Jahr wurde kräftig gefeiert, drei Tage lang: Während der Saturnalien, einem Fest zu Ehren Saturns, tauschten Herren und Sklaven, Männer und Frauen ihre Rollen und zogen durch die Straßen. Typisch Köln eben.

Mithilfe von aufwändigen Spielszenen lässt die Dokumentation das römische Köln wieder auferstehen. Und sie begleitet den Alltag zweier typischer Bewohner der Colonia: Da ist zum einen der Germane Lucius. Er diente, wie viele Germanen, den Römern als Hilfssoldat, am Ende der Dienstzeit belohnt durch das römische Bürgerrecht.

Sein Tagesablauf ist durch Schwerttraining und Bauarbeiten bestimmt. Als kurz vor den Saturnalien die Wasserversorgung der Stadt zusammenbricht, steht er vor einer großen Herausforderung. Und da ist Tullia, eine junge wohlhabende Römerin, die als Augenärztin praktiziert. Auch sie wird mit einer großen Aufgabe konfrontiert: Die Mutter des Statthalters ist an Grauem Star erkrankt. Tullia soll die riskante Operation vornehmen - ihre Chance, sich einen Namen in der "Colonia" zu machen.



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