Der Comic Asterix&Obelix

Asterix und Obelix spielt im Jahre 50 v. Chr.. Also zur Zeit von Julius Caesar. 

 

Asterix&Obelix spielt die Zeit damals in sehr überspitzter und komischer Form wieder. Die Geschichten haben dennoch einen gewissen lehrreichen Inhalt. So kann man die lateinischen Floskeln gut lernen. 

 

Hauptfiguren sind der Titelheld Asterix, sein Freund Obelix und weitere Bewohner eines kleinen Dorfes im Gallien der Zeit um 50 v. Chr. Mit Hilfe eines Zaubertranks ihres Druiden Miraculix, der übermenschliche Kräfte verleiht, leisten sie den römischen Eroberern Widerstand. Ihre Abenteuer führen sie durch die ganze antike Welt und über sie hinaus. Dank einer Kombination von subtilem, satirischem Humor mit grobem Klamauk spricht Asterix eine breite Leserschaft der unterschiedlichsten Altersgruppen und sozialen Schichten an. Die Comic-Serie gehört zu den wenigen, die in der Schule, vor allem im Fremdsprachenunterricht für Französisch, Latein und Altgriechisch, verwendet werden.

 

Die Asterix-Geschichten schildern die Welt zur Zeit des Imperium Romanum dennoch mit einer Genauigkeit, die eine entsprechende Vorbereitung der Autoren erkennen lässt. Es gibt aber auch eine Reihe von unbeabsichtigten oder akzeptierten Fehlern und Anachronismen, z. B. stammen das Stadtbild von Rom und die Legionärsrüstungen aus einer gut 100 Jahre später liegenden Zeit; überdies waren die Tuniken der Legionäre nicht grün, sondern bei Soldaten weiß und bei Centurionen rot. Anspielungen auf moderne Ideen oder Gegenstände werden hingegen bewusst als humoristisches Element eingebracht. Daneben leben die Geschichten von der satirischen Überzeichnung üblicher sozialer Klischees, insbesondere im Zusammenhang mit den Geschlechterrollen, dem Generationenkonflikt und dem Konflikt zwischen Land- und Stadtbevölkerung, Provinz und (zentralistischer) Metropole. Geschäftsgebaren, das Verhalten der Amtsinhaber, militärischer Stumpfsinn und andere, meist moderne Probleme werden ebenso karikiert. Insbesondere sollen die Römer keine Karikatur der Italiener sein, sondern vielmehr die Auseinandersetzung zwischen der lateinischen und der gallischen Wurzel der heutigen Franzosen darstellen. Römischem Ordnungssinn und Bürokratie wird ein gallisches/französisches Laissez-faire entgegengestellt. Zugleich nutzen und genießen die Gallier aber auch die Errungenschaften der römischen Kultur wie etwa das Strassennetz und manchmal auch die Badeanlagen.


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